Ministerpräsident Roland Koch im Interview mit der Welt WELT ONLINE: Herr Ministerpräsident, waren Sie schon einmal auf der Insel Jamaika? Roland Koch: Nein, bisher noch nicht. WELT ONLINE: Würden Sie gerne einmal dahin? Koch: Das ist ein verlockendes Urlaubsziel. Aber ich habe Jamaika ja auch hier, zum Beispiel als politische Konstellation in Frankfurt, Wiesbaden, Gießen und Marburg. Es scheint eine Farbkombination zu sein, die an Bedeutung gewonnen hat und an der die CDU nicht achtlos vorbeigehen kann. WELT ONLINE: Kennen Sie den berühmtesten Sänger Jamaikas, Bob Marley? Koch: Nein, nur vom Namen her. WELT ONLINE: Die CDU ist bei der Landtagswahl zwar mit hauchdünnem Vorsprung stärkste Partei geblieben, Sie musste aber mit minus zwölf Prozent eine schwere Niederlage hinnehmen. Sie haben sofort den Anspruch angemeldet, Ministerpräsident zu bleiben. Wäre in dieser Situation ein wenig Demut nicht angemessener gewesen? Koch: Ich halte Ihre Schilderung für falsch. Kein Zweifel, wir haben unser Wahlziel nicht erreicht. Das kann aber nicht die mathematische Regel außer Kraft setzen, dass Sieger ist, wer die meisten Wähler auf sich vereinen konnte. Subjektiv mag das anders empfunden werden. Aber am Ende zählt, wie sich der Wähler entschieden hat. Und da liegen wir vorn. WELT ONLINE: Also kein Grund […]
WeiterlesenRede des Hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch im Walter Eucken Institut – „Soziale Marktwirtschaft und die Herausforderung der Globalisierung“ „Soziale Marktwirtschaft und die Herausforderung der Globalisierung“ Sehr geehrter Herr Professor Vanberg, sehr geehrter Herr Professor Jäger, Herr Regierungspräsident, Herr Bürgermeister, meine sehr verehrten Damen und Herren! Nach solchen Begrüßungen und Vorstellungen ist das Klügste, was der Referent tun kann, nichts mehr zu sagen. Denn alles, was jetzt kommt, kann ja nur noch den Eindruck, den Sie vermittelt haben, stören; und in diesen Tagen bin ich nicht so ganz sicher, ob es am Ende überhaupt gelingen kann, eine völlige Übereinstimmung in solch einer hochkontroversen Debatte zu erzielen. Zugleich freue ich mich, dass Sie mich eingeladen haben. Ich gebe zu, es weckt auch bei mir ein kleines Stück Sentimentalität, schließlich bin ich mit Walter Eucken, Franz Böhm, Wilhelm Röpke, Alfred Müller-Armack und ihren Gedanken und Büchern so gut wie aufgewachsen – im Umfeld des politischen Lebens meines Vaters, der sich als Abgeordneter, als Anwalt im Bereich der wirtschaftlichen Beratung und später als Minister in unserem Bundesland Hessen immer in außergewöhnlich starker Weise der Wirtschaftsschule, die von Freiburg ausgeht, verpflichtet gefühlt hat und in seiner Tätigkeit im Bereich der deutschen Sozialpartnerschaft versucht hat, nach […]
WeiterlesenHessens Ministerpräsident Roland Koch engagiert sich seit 1987 für die Religionsfreiheit in Tibet. Er ist mit dem Dalai Lama befreundet. Interview mit der Financial Times Deutschland: FTD: Was kann Deutschland tun, um im Tibet-Konflikt zu helfen? Roland Koch: Es ist wichtig, dass die Bundesregierung der chinesischen Führung in diesen Tagen ihre Erwartungen deutlich macht: Dass es Regeln des menschlichen Miteinanders gibt, die wir in freiheitlichen Demokratien nicht bereit sind zu ignorieren. Dazu gehören Menschenrechte und der Respekt vor der Religionsfreiheit. China kann nicht alles gleichzeitig haben: Die Anerkennung in der Welt, die Olympischen Spiele und trotzdem noch so mit den Menschenrechten umgehen wie 1989. FTD: Sollte man die Olympischen Sommerspiele in Peking jetzt boykottieren? Koch: Ein Boykott würde China für viele Jahre in die Isolation führen. Das ist das letzte Mittel, das die internationale Gemeinschaft anwenden kann. Aber wir sind noch nicht bei letzten Mitteln. Die chinesische Führung hat es selbst in der Hand, diese Diskussion ganz schnell zu beenden. FTD: Was müsste sie dafür tun? Koch: China muss jetzt kurzfristig erlauben, dass in Tibet Transparenz entsteht. Diplomaten der deutschen und anderer Botschaften und unabhängige Journalisten müssen sich frei in Tibet bewegen dürfen. Diese Freizügigkeit hat China mit dem Internationalen […]
WeiterlesenRoland Koch (49), seit neun Jahren Ministerpräsident, im härtesten Wahlkampf seines Lebens. 16-Stunden-Tage sind normal. Wenn das geschafft, die Mitarbeiter gegangen, die Kameras aus sind – dann gibt es nur noch einen Menschen für Roland Koch: Seine Frau Anke (49). Hessens First Lady und der MP kennen sich seit der 5. Klasse. Besuchten beide das Eichwald-Gymnasium in Sulzbach. Seit 30 Jahren sind sie zusammen. 2008 werden beide 50 – und feiern zudem Silberhochzeit. Sie haben zwei Söhne: Dirk (21) und Peter (20). Anke Koch studierte Romanistik, war wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Uni Frankfurt. Als Frau des Ministerpräsidenten tut sie mehr als zu repräsentieren: Die Landesmutter engagiert sich in den Bereichen Tuberöse Sklerose, in der Rheuma Liga und fürs Müttergenesungswerk Hessen. Sie ist Schirmherrin der Hilfsorganisationen, trifft Betroffene, sammelt Spenden für Selbsthilfegruppen und Forschungsprojekte. BILD: Erinnern Sie sich, wie Ihnen Roland erstmals auffiel? Anke Koch: Das haben wir uns beide schon oft gefragt. Aber en Moment gab es nicht. Wir waren in der Schule seit der 5. Klasse in Parallelklassen, kannten uns vom Sehen. Er war als Schulsprecher natürlich bekannt, so ist er mir aufgefallen. So in der 12., 13. Klasse sind wir uns dann auf Partys näher gekommen. BILD: Wie […]
WeiterlesenRede von Ministerpräsident Roland Koch Hören Sie hier die Rede des Hessischen Ministerpräsidenten und CDU Landesvorsitzenden, Roland Koch. (Adobe Flash erforderlich):
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